Die Muttermittel. Arzneien rund um Schwangerschaft und Geburt mit Fällen von Unfruchtbarkeit, Zyklusstörungen und psychischen Problemen. Oxytocinum, Folliculinum, Amnion liquor, Chorda umbilicalis, Placenta, Vernix caseosa, Lac humanum, Lac maternum
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Produktinformationen "Die Muttermittel. Arzneien rund um Schwangerschaft und Geburt mit Fällen von Unfruchtbarkeit, Zyklusstörungen und psychischen Problemen. Oxytocinum, Folliculinum, Amnion liquor, Chorda umbilicalis, Placenta, Vernix caseosa, Lac humanum, Lac maternum"
"Wir sind aus Liebe geboren; die Liebe ist unsere Mutter" (Rumi, 1207-1273)
Erst in den letzten Jahrzehnten wurden jene Substanzen homöopathisch erforscht und als Arzneien geprüft, die unmittelbar mit der menschlichen Schwangerschaft und der Mutter-Kind-Beziehung zusammenhängen und gemeinsam als Muttermittel bezeichnet werden. Die gestiegene Aufmerksamkeit für die "Matridonials" ist nicht zufällig: Offensichtlich berühren sie menschliche Grundprobleme und Kernthemen unserer Zeit und werden daher immer häufiger benötigt und verordnet. Welche Themen und Probleme des heutigen Menschen, welche Bedeutungen und Botschaften tragen sie in sich?
Die international bekannte niederländische Homöopathin Dr. Resie Moonen widmet dieser besonderen Arzneigruppe ein ganzes, sehr umfassendes Seminar, denn auch in ihrer Praxis häufen sich Muttermittel-Fälle. Zur Gruppe gehören die Hormone Oxytocin und Folliculinum ebenso wie Substanzen und Gewebe aus der vorgeburtlichen und frühen Lebensphase: Amnion liquor (Fruchtwasser), Chorda umbilicalis (Nabelschnur), Placenta, Vernix caseosa sowie die Milche Lac humanum und Lac maternum.
Eine Frage zieht sich durch das gesamte Seminar: Was verbindet die verschiedenen Arzneien miteinander und worin unterscheiden sie sich, auch in ihrer Anwendung beim individuellen Patienten? Immer wieder begegnen wir gemeinsamen Grundthemen wie Schutz und Umhüllung, Bindung und Trennung, Bedürftigkeit und Genährtwerden, Zugehörigkeit und Nichtzugehörigkeit, fehlende Grenzen und Überempfindlichkeit, Rückzug und die Frage nach der eigenen Identität. Ausgangspunkt ist die früheste Entwicklungsphase des Menschen, in der die Grenzen zwischen Mutter und Kind, Innen und Außen, eigenem Körper und umgebender Welt im Mittelpunkt der Problematiken stehen.
Daher beschränkt sich der anamnestische und fallanalytische Blick der erfahrenen Therapeutin nicht allein auf die nachgeburtliche Biografie des Patienten, sondern bezieht die "Biografie vor der eigentlichen Biografie" mit ein: Wie verlief die Schwangerschaft? Wie war die Geburt? Was geschah danach? Welche Auffälligkeiten gibt es in der beginnenden Mutter-Kind-Beziehung, beispielsweise beim Stillen? Diese sehr frühen Erfahrungen können tiefe Muster hinterlassen, die sich in psychischen und körperlichen Beschwerden ausdrücken – oft ein Leben lang. So stehen bei der Betrachtung die geistig-emotionale Ebene und die Biografie im Vordergrund. Körperliche Symptome und klinische Diagnosen werden vor dem Hintergrund dieser individuellen Geschichte betrachtet. Didaktischer Ausgangspunkt und Kern des Seminars sind spannende und aufschlussreiche Patientenfälle aus Moonens Praxis, an denen sie die unterschiedlichen Arzneien verständlich und anschaulich macht.
Oxytocin – Entbindung, (Ver)Bindung und (Un)Berührbarkeit
Beim "Kuschelhormon" Oxytocin führen die Spuren zu Themen der (körperlichen und emotionalen) Nähe und zur menschlichen Bindung überhaupt, wobei sich scheinbar gegensätzliche Reaktionsformen zeigen können: bei manchen ein extremes Bedürfnis nach Berührung bis zum Anklammern, bei anderen eine große Schwierigkeit, körperlichen oder emotionalen Kontakt überhaupt an- und aufzunehmen (z. B. bei Autismus). Mehrere Kasuistiken illustrieren die unterschiedliche Facetten von Oxytocin, darunter auch Kinder und Mütter nach belastenden oder stark medikamentös beeinflussten Geburten oder mit einer fehlenden emotionalen Verbindung der Mutter zu ihrem Neugeborenen.
Folliculinum – Fürsorge, Leistung und weibliche Identität
Folliculinum berührt andere thematische Schwerpunkte, darunter typische Hormonthemen wie Leistung, Perfektionismus, aber auch Fürsorge und Verantwortungsübernahme. Folliculinum möchte für alle sorgen und deren Erwartungen erfüllen – doch wo bleiben seine eigenen Bedürfnisse? Gehäuft sehen wir ein Helfersyndrom, gepaart mit Selbstverleugnung und Hilflosigkeit. Unerfüllter Kinderwunsch, Zyklusprobleme oder PCOS können ebenfalls zum klinischen Bild gehören. Wesentlich ist auch hier die psychische Ebene: die (Nicht)Beziehung zur eigenen Weiblichkeit, zu den inneren Rhythmen und zum eigenen Wollen.
Amnion liquor – zwischen geborgener Traumwelt und Verlust
Das Fruchtwasser führt in die pränatale Erfahrungswelt im Uterus, geprägt von Traumartigkeit, Grenzenlosigkeit, erhöhter Sensibilität und verändertem Zeiterleben. Hier begegnen uns Patienten, die sich einsam, nicht zugehörig und verlassen fühlen ("wie unter Wasser", DD Wassermittel). Tiefe Traurigkeit, mit dem Empfinden eines schwer benennbaren Verlustes führen zur Frage, was eigentlich verloren gegangen ist – und wie ein neuer Zugang zum eigenen Leben entstehen kann. Die Dozentin zeigt Fälle, in denen Einsamkeit, Verlassenheit und die Scham zu existieren zentral sind. Heilung zeigt sich oft als Wiederfinden bzw. der Reintegration des vermeintlich Verlorenen.
Chorda umbilicalis – Verbindung, Trennung und Zugehörigkeit
Die Nabelschnur (Chorda umbilicalis) behandelt die Sehnsucht nach der ursprünglichen (abgeschnittenen) Verbindung, mit Fragen nach Bindung, Zugehörigkeit, Identität und Selbstwert: Wo gehöre ich hin? Wie kann ich eine eigene Identität entwickeln, wenn meine Verbindung zur Mutter und zur eigenen Herkunft als verletzt und fragil erlebt wurde? Die Dozentin präsentiert Fälle, bei denen sich die Thematik von Trennung, Entwurzelung und Einsamkeit als zentral erweist (DD Ignatia, Natrium mur.), zum Beispiel bei unverarbeiteter Trauer nach dem Tod der Mutter oder Großmutter – oder dem Kummer darüber, nicht selbst Mutter werden zu können. Gerade hier wird deutlich, wie eng Bindung(sstörung) und Identität oft miteinander verbunden sind.
Placenta – Genährtwerden und der eigene Platz
Placenta berührt die elementaren Funktionen der Versorgung (Nährung) und Ausscheidung (Säuberung), mit Themen wie Mangel, Vernachlässigung und Abhängigkeit. Die Placenta gibt dem Ungeborenen, was es braucht und nimmt das auf, was nicht mehr gebraucht wird. Dabei stellt sich die Frage: "Ist genug für mich da?" Wieviel kann und darf ich (von anderen) aufnehmen – und was gehört nicht zu mir? Auch hier geht es um Zugehörigkeit (typisch: Heimweh) und die Beziehung zum eigenen Körper (typisch: Dysmorphie, Gefühl von Unvollständigkeit) und zu anderen (typisch: hohe Beeinflussbarkeit). Klinisch gehäuft sind Präeklampsie, Abortneigung, Ess- und Verdauungsstörungen (Anorexie, Orthorexie, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) und wiederum Autismus.
Vernix caseosa – ohne Schutzhaut
Vernix caseosa (Käseschmiere) steht für den peri- und postnatalen Schutz und für unsere Abgrenzung auf symbolischer und psychischer Ebene. Fehlt diese schützende Hülle, kann die Außenwelt (Geräusche, Gerüche und Berührungen, typisch bei Autismus) als überwältigend erlebt werden: Patienten fühlen sich durchlässig, ungeschützt und überempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen und den Erwartungen anderer (DD Phosphor). Das Bedürfnis, gehalten, geschützt und eingehüllt zu werden, kann ebenso charakteristisch sein wie die Schwierigkeit, Nein zu sagen und eine gesunde Distanz herzustellen.
Lac humanum und Lac maternum – Ankommen im eigenen Körper
Lac humanum und Lac maternum sind nicht nur Muttermittel, sondern gehören auch zur großen Arzneigruppe der Milchmittel – mit ihren besonderen Aspekten der menschlichen Versorgung und frühkindlichen Nährung. Hier rückt auch das Thema der Inkarnation und der (mangelnden) Erdung in den Vordergrund und drückt sich oft in einem traumartigen Lebensempfinden aus. Besonders interessant ist wie sich die beiden ähnlichen Arzneien unterscheiden. Bei Lac humanum (reife Milch nach längerer Stillzeit) stehen Fragen nach dem Lebenssinn, der Identität und Zugehörigkeit im Mittelpunkt, mit einem Mangel an Selbstvertrauen und Sicherheit im eigenen Körper (typisch: Apraxie) und mit Schwierigkeiten, erwachsen zu werden. Ausgangspunkt sind oftmals unbefriedigte Grundbedürfnisse des Babies (Ungestilltsein). Hingegen weist Lac maternum (frühe Milch mit Colostrum) einen noch unmittelbareren Bezug zur Geburt auf (Geburtstrauma), ebenfalls mit dem traumartigen Empfinden, nicht richtig auf der Erde und im Leben angekommen zu sein, so als seien Körper und Bewusstsein voneinander getrennt. Die Unterscheidung der beiden Milcharten zeigt exemplarisch, wie fein Moonen innerhalb der Muttermittel differenziert.
Fälle als Weg durch die Arzneimittellandschaft
Charakteristisch für Resie Moonens Seminare sind die exemplarisch ausgesuchten, hervorragend aufbereiteten Fälle. Sie übertragen die Arzneimittelbilder in die konkrete individuelle Praxis und machen sie nachvollziehbar und verständlich. Moonen präsentiert ihre Fälle nicht als fertige Arzneimittelentscheidung, sondern als gemeinsamen Erkenntnisweg: Was fällt auf? Welche biografischen Ereignisse sind bedeutsam? Welche psychischen Themen liegen unter der Symptomatik? Wie verändert sich das Bild nach der Arzneigabe (Follow-ups)?
Dabei zeigt sich ein weiteres Charakteristikum von Moonens praktischer Arbeitsweise: Klassisch-homöopathische Methoden (Arzneiprüfungen, passende Rubriken, Repertorisation) verbinden sich nahtlos mit modernen Arzneisystematiken und der Erfassung ganzer Arzneifamilien. Stets bleibt jedoch die konkrete Patientengeschichte der Ort, an dem die verschiedenen Zugänge zusammenfließen und einander ergänzen. Der Patient ist zugleich ihr Prüfstein – auch bei nötigen Arzneiwechseln und differenzialdiagnostischen Überlegungen.
So führt das Seminar vom gemeinsamen Erfahrungsraum aller Muttermittel zu den feinen Unterschieden ihrer einzelnen Arzneien. Welche Aspekte von Schwangerschaft, Geburt und früher Mutter-Kind-Beziehung stellen sich auf welche Weise im späteren Patientenbild dar? Worum geht es im Kern der Problematik? Das zu erkennen, zu differenzieren und "mütterlich" empathisch zu behandeln, ist eine große Herausforderung, die oft durch bemerkenswerte Heilungserfolge belohnt wird, wie Moonens Kasuistiken belegen.
Die Zusammenführung von frühester Lebensgeschichte, daraus entstehender psychischer Dynamik, körperlicher Symptomatik und konkreter Fallanalyse macht den besonderen Reiz des Seminars aus. Wie keine andere Arzneigruppe berühren die Muttermittel das Thema der menschlichen Liebe und der (Ver)Bindung, mit den grundlegenden menschlichen Erfahrungen von Geborgenheit und Trennung, Bedürftigkeit und Selbstständigkeit, Zugehörigkeit und individueller Identität. Damit dürfte den Muttermitteln auch in Zukunft eine noch größere Bedeutung in der Verschreibungspraxis zukommen – in einer Epoche, die von emotionaler Kälte, Separation und Vereinzelung und der massiven Zunahme psychischer Störungen, geprägt ist, insbesondere in den jungen Generationen.
Mit umfassendem visuellem Begleitmaterial (Powerpoint-Präsentation mit 86 Folien)
Vorgestellte Fälle:
- Junge, 7: ADS, Konzentrationsprobleme, extreme Anhänglichkeit, Appetitmangel → Oxytocin
- Frau, 3. Entbindung: nicht gelöste Placenta, starke Fußschmerzen, fehlender Milchfluss → Oxytocin
- Frau, 1. Entbindung: schwere Geburt, fehlender Milcheinschuss, emotionale Distanz zum Kind → Oxytocin
- Weibl. Säugling, 5 Wo.: Dysmaturität, sehr schnelle Geburt, Schlaflosigkeit, starkes Bedürfnis nach Körperkontakt → Oxytocin
- Frau, nach 2. Entbindung: Wehenschwäche → Oxytocin
- Frau (40): Infertilität, Candida-Infektion, HPV-positiv, PAP PAP3A2 und CIN-2 → Folliculinum
- Frau (40): unerfüllter Kinderwunsch, Orthorexie → Aletris farinosa, Folliculinum
- Frau (65): Chronische Müdigkeit, Borreliose / Long Covid, tiefe Trauer, traumatische Kindheitserfahrungen → Amnion liquor
- Frau: Einsamkeit, Verlassenheitsgefühl → Amnion liquor
- Frau (65): Brustkrebs, Bauchschmerzen, überempfindlicher Bauch, unerfüllter Kinderwunsch → Chorda umbilicalis
- Frau: Nabelentzündung, Durchfall nach Antibiose, Psoriasis → Chorda umbilicalis
- Frau (70): Rheumatoide Arthritis, Panik/Angst, überempfindlicher Bauch und Nabel, Gefühl des Abgeschnittenseins → Chorda umbilicalis
- Frau (Fall von An Debyser (Frau): Migration / Verlust der Heimat, Bulimie, Dysmorphie → Placenta
- Frau: Postnatale Depression, extreme Schlaflosigkeit → Lac maternum
| Sprache: | Deutsch |
|---|---|
| Vortragstyp / Eignung: | Seminar, Umfassende Darstellung (Vertiefung) |
| Medium: | MP3-Download |
| Autor/Referent*in: | Moonen, Resie |
| Schwierigkeitsgrad (Kenntnisniveau): | 2 Homöopathie-Student (in Ausbildung), 3 Praxisanfänger, 4 Fortgeschrittener, 5 Meister/Experte |
| Paket: | Einzeltitel |
Teil 1 (Tag 1.1)
Gesamtlänge 1:35:59 (95:59)
1. Begrüßung, Einführung / Wir sind aus Liebe geboren - die Liebe ist unsere Mutter / Übersicht über die Muttermittel {2} (09:57)
2. Generelle Themen der Muttermittel: Umhüllen, Bedecken, Schutz {3} / DD Wassermittel / Qualitäten himmlisch, spacig, träumerisch / Formlosigkeit, Grenzenlosigkeit, Endlosigkeit / Auftrieb, Schweben, Treiben / Kleines Fallbeispiel mit Natrium carb. / Überempfindlichkeit, zu hohe Durchlässigkeit (17:08)
3. Weitere generelle Themen: Aufregung, Erstaunen, Rückzug, Verstecken, Zuflucht {4} / Unreife und Unterentwicklung / Unentschlossenheit, Entscheidungsschwäche / Schwangerschaft, Mutterleib, Stillen, Babyzeit / Wie war die Babyzeit, was weißt Du davon? Was fühlst Du dabei? / Indikationen für Muttermittel {5} / Anamnesefrage nach der Geburt (17:17)
4. Medikamente während der Geburt / Oxytocin / Die Superklassen nach Sankaran: 3. Superklasse "Begrenzen und Ausdehnen" {6} / Muttermittel: Es soll noch etwas entbunden werden, das noch nicht entbunden ist (12:31)
5. Fall 1 (Junge, 7) {7} / Schwierige schnelle Entbindung, Vakuumextraktion / Intensivmedizinische Betreuung / Kein Stillen / Extremes Verlangen nach Liebkosungen / Beschwerden mit 7 Jahren: ADS, Konzentrationsprobleme, extreme Anhänglichkeit bei jedem, Anklammerung / Schwierigkeiten beim Essen (Essstörungen bei Muttermitteln) (16:51)
6. Fall 1: Analyse: Was bemerkenswert an seiner Geschichte? {9} / Verhalten, Symptome / Verschreibung: Oxytocin / Follow-Up {10} / Bessere Konzentration, Motivation, Erdung, weniger Angst) (22.12)
Teil 2 (Tag 1.2)
Gesamtlänge 1:28:49 (88:49)
1. Was ist Oxytocin? {11} / Funktionen und Auslösung von Oxytocin: "Kuschelhormon" (Küssen und Umarmen) / Oxytocin Symptome: Abneigung gegen vs. extremes Verlangen nach Berührung {13} / Anklammern {14} / M. a. (Selbst)Vertrauen / Mickrige Kinder / Schlafstörungen, großes Schlafbedürfnis / Autoimmunerkrankungen {15} (07:47)
2. Oxytocin: Rubriken im Repertorium {16} / Materia medica / Fall 2 (Frau, 3. Entbindung) {17} / Oxytocinvergiftung (19:20)
3. Fall 3 (Frau, 1. Entbindung) {18} / Oxytocin intravenös / Schmerzen nach der Entbindung, fehlender Milcheinschuss, Fehlende Gefühle gegenüber Kind / Erstkonsultation / Mittel: Oxytocin / Follow-up (17:22)
4. Fall 4 (Weibl. Säugling, 5 Wo.) {19} / Dysmaturität, hochdosiert Oxytocin / Schlaflosigkeit des Kindes / Oxytocin C30 / Oxytocin bei Autismus (17:03)
5. Fall 5 (Frau): Probleme nach der Entbindung des 2. Kindes {21} / Wehenschwäche / Wehenförderung durch Oxytocin 30 / Oxytocin-Forschung durch Moberg: Körperkontakt und Beziehung {23} (06:42)
6. Folliculinum {25} / Einführung durch Foubister / Hauptsorge von Hormonmitteln: Leistungsfähigkeit / Perfektionismus, Workaholismus (06:30)
7. Folliculinum: Synthetisches Östrogen (Östron) {27} / ovarielles Hyperstimulationssyndrom / Funktionsweise von Östrogen / Störungen: Unfruchtbarkeit (Zyklusprobleme), PCOS, vorzeitige Menopause, unregelmäßige Menstruation / Typ: perfekte Mutter sein wollen, aber Gefühl, ausgenutzt zu werden / Ersatzmutter für Geschwister / Familienforschung / Helfersyndrom / DD Carcinosinum / Being the floormat (Sankaran) (14:02)
Teil 3 (Tag 1.3)
Gesamtlänge 1:18:00 (78:00)
1. Folliculinum: Fortsetzung / PCOS / Östrogenmangel (07:44)
2. Fall 6 (Frau) {28} / Empfehlungen und Hinweise zur PAP-Behandlung / 2LPapi-Komplex von Firma Labolife / Wiederkehrende Candida-Infektion und HPV (11:53)
3. Fall 6: Vorbehandlung Medorrhinum und 2LPAPI / TN-Diskussion über PAP (14:15)
4. Fall 6: nach Folliculinum / Kein Candidabefund mehr / Folliculinum im Zyklus (12:28)
5. Fall 7: Lea (40 J.): Infertilität, erfolgloser Kinderwunsch {29} / Orthorexie / Verschreibung Folliculinum / Bewährte Indikationen von Folliculinum: Zyklusstörungen, Perimenopause (12:51)
6. Fall 7: Repertorisation {32} / Aletris farinosa 633.26.14 {33} / Stichworte und Themen von Folliculinum {34} / Helfersyndrom, Fußabtreter für andere, Selbstverleugnung {35} / Sankaran über Folliculinum: Care für alle, Bemutterung der eigenen Mutter {36} (10:48)
7. Antikonzeptiva und östrogenempfindliche Mammatumore {37} / Folliculinum-Artikel von Jutta Gnaiger-Rathmanner / Folliculinum bei Frauen als Folgemittel von Carcinosinum / Repertoriumsrubriken von Folliculinum {38} (07:58)
Teil 4 (Tag 1.4)
Gesamtlänge 1:37:58 (97:58)
1. Fall 8 (Frau, 65): Chronische Müdigkeit, Borreliose, Long Covid {39} / Besserung nach Chininum sulfuricum / Missbrauch / Angst vor dem Existieren (11:20)
2. Fall 8: Anamnese / Amnion liquor (Fruchtwasser) {41} / Follow-up: Freude zu leben und mehr Energie / DD Placenta: keine Probleme mit Essstörungen (10:50)
3. Fall 9: Einsamkeit, Verlassensein {42} / Gefühl wie unter Wasser / Amnion liquor LM3 / C1000 (08:07)
4. Fruchtwasser (Amnion liquor) / Prüfung von Melissa Assilem {44} / Trauer, etwas ist unaufgelöst und verloren {45} / Heilung wie Seelenrückholung / DD Wassermittel / Probleme mit Zeit, Zeitverzerrung (14:32)
5. Fall 10 (Frau, 65): Brustkrebs {46} / Bauchschmerzen, unerfüllter Kinderwunsch / Berührungsüberempfindlichkeit / Lycopodium, Conium / Schwierige eigene Geburt, Nabelschnurumschlingung / Tiefer Kummer (19:16)
6. Fall 11: Ciara (Frau) {48} / Nabelentzündung nach Tod der Mutter / Durchfall nach Antibiose {49} / Psoriasis / Träume / DD weitere Arzneien, die schwer loslassen können / Caulophyllum (21:02)
7. Geschichte der Nabelschnur / Verlust und Abgeschnittensein / Prüfung von Melissa Alissem: Doppelte Trennung {50} / Verlust von Orten und Bindung / Sehnsucht nach Wiedervereinigung und Integration / Heilung von Nabelschnur / Symptome und Stichwörter {51} / Identitätsfrage, Selbstwertproblematik / (Nicht)Zugehörigkeit / Abneigung gegen den eigenen Körper / Sehnsucht nach Bindung, Bondage-Fetischismus (12:48)
Teil 5 (Tag 2.1)
Gesamtlänge 1:35:03 (95:03)
1. Seminar als Prüfungserfahrung / eigene Geburt und Träume (07:52)
2. Fall 12 (Frau, 70): Rheumatoide Arthritis {52} / Cerium muriaticum / Argentum arsenicosum / Geschichte ihrer Mutter (10:10)
3. Fall 12: Beschwerden / "Die ungesehene Witwe" / Überempfindlichkeit Bauch und Nabel / Abgeschnittene Beziehung / Anamnesefrage: Wie war die Bindung mit Deiner Mutter? / Frühgeburt (3 Wochen) / Tod der Großmutter / Mangel an Aufmerksamkeit / Chorda umbilicalis (16:52)
4. Nabelschnur (Chorda umbilicalis) AMB / DD Ignatia, Natrium mur. / Prüfung von Chorda umbilicalis {54} / Aggressivität, alte Wutausbrüche, Reizbarkeit / Selbstüberschätzung / Fragile Bindungen und Beziehung / Zugehörigkeitsfrage, wie abgeschnitten / G. v. Getrenntheit und Isolation / Entwurzelung mit Heimweh / Träume von Schlangen / Worte: Band, Bindung, Verbindung, Verbundenheit, Abnabeln / Ätiologie: zwiespältige Mutter-Kind-Beziehung (12:33)
5. Hauptindikationen Chorda umbilicalis: Entwicklungsprobleme {56} / Emotionale Problemen, Geburtstrauma, Trennungsangst, Verdauungsprobleme / (Ver)Bindungprobleme / Beziehung ohne Verbindungsgefühl / Wundheitsgefühl, Mitgefühl für verwundete Kinder / Mangelndes Hungerempfinden (08:00)
6. Nabelschnur enthält embryonale Stammzellen {58} / Eigenschaften von Stammzellen: abgeschnitten sein von Kreativität, Grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten, hohe Anpassungsfähigkeit / Ergänzungen zu Fruchtwasser {59} / Heimweh nach dem Paradies (19:27)
7. Fall 13 (von An Debyser): Krankenpflegerin mit Migrationsgeschichte, Heimatverlust {60} / Gefühl, nirgendwo dazu zu gehören / Gefühl von Dysmorphie / Vorbehandlung (Natrium mur., Alumina silicata, Strontium mur, Lil-t, Mag-mur, Ph-ac, Kola, Lac-hum) {64} / Verschreibung Placenta C200 / Follow-up / Nahrhafte Homöopathie (20:07)
Teil 6 (Tag 2.2)
Gesamtlänge 1:56:47 (116:47)
1. Placenta {65} / Funktion der Placenta / Prämiasmatischer Psora-Zustand / Gefühl, nicht genug zu bekommen {66} / Leben und Tod / Heimweh, Resignation, Hilflosigkeit / Toxische Beziehungen (09:16)
2. Placenta: Symptome: Zukunftsangst / Gefühl der Unvollständigkeit / Verlust des Ehrgeizes / Beschwerden durch Vernachlässigung der Mutter {67} / Dysmorphie / Verwirrung in der mütterlichen Linie / Reue und Schuld / Idealisierung einer Beziehung (11:31)
3. Präeklampsie {68} / Drohender Abort / Prüfungssymptome (Unzufriedenheit, Apathie, Ohnmacht, im Schatten von anderen) {69} / Bewährte Indikationen (Essstörungen, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) / Fehlender Kinderwunsch der Mutter / Intrauteriner Zwillingsverlust / Rückzug, Sprachverweigerung, Autismus / Ovulationsbeschwerden / Blasenkrebs / Fall einer Teilnehmerin (Placentavergrößerung, eingeengtes Kind) (21:23)
4. Vernix caseosa (Tinus Smits) {71} / Trauma in der Spätschwangerschaft / Gefühl des Ungeschütztseins, Durchlässigsein, Nacktseins / Außenwelt als Bedrohung / Schuldgefühle, kann nicht Nein / Empfindlichkeit gegen Lärm und Gerüche {72} / Gefühl der Zerbrechlichkeit/ Überwältigtsein / Fehlende Grenze zwischen ihnen und der Welt {74} / Missbrauch / Umweltkrankheiten, Allergien, Autismus / Überempfindlichkeit (17:48)
5. Praxis-Erfahrungen: Oft zu Beginn der Behandlung {75} / Schutzbedürfnis / Post-Covid, Commotio cerebri, Burnout / DD Phosphor (05:50)
6. Lac humanum {77} / Lac maternum: Unterschiede / Lac maternum / Was ist typisch für das Tier "Mensch"? Was macht den Mensch zum Menschen? (08:18)
7. Rubriken von Lac humanum (Verlassenes Gefühl, Verlorensein, Apraxie, Mangel an Mitgefühl, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Ehrgeiz {78} / Zugehörigkeit vs. Nicht-Zugehörigkeit / Träume von toten Babies / Typische Symptome von Lac humanum: Depression während des Stillens, ADS, Probleme mit Ernährung, Abneigung: Säure, Milch {79} / Verlangen nach warmem Essen (07:08)
8. Lac maternum (Tinus Smits, Patricia Hatherly) {80} / Essenz (Inkarnationsmangel, Trennung von Geist und Körper) {81} / Entfremdung und Anderssein / wie im Traum, unwirklich / Trauma nach der Geburt / Heilung: Erdung, Inkarnation / Verwirrung, Orientierungslosigkeit {82} / Empfindlichkeit gegen Licht, Gerüche, Staub und Berührung / Fall 14: Mutter mit postnataler Depression und Schlaflosigkeit (14:26)
9. DD Lac humanum und Lac maternum {83} / Fragen und Beiträge von TN / Oxytocinum vs. Lac maternum / Take Home messages {84} / Sei froh über jedes neu geborene Kind! (21:03)
Hinweis: Zahlen in {gewschweiften} Klammern: Foliennummer der Präsentation
Dr. Resie Moonen

- Geboren 1959 in den Niederlanden
- 1978-84 Medizinstudium an der Universität Maastricht
- 1985-87 Homöopathischer Ärztekurs in Wageningen (NL)
- 1987-89 Allgemeinmedizin, Universität Leuven
- 1990 European Homoeopathic Certificate, Wageningen
- 1984-87 Dozentin für Gesundheitsfürsorge
- seit 1985 eigene Klinik für Allgemeinmedizin mit Homöopathie in Vroenhoven (B)
- seit 2003 2. Klinik und homöopathische Konsiliarärztin in Maastricht
- seit 1992 Dozentin für Homöopathie in den Niederlanden und Belgien
- seit 2000 Gremiumsmitglied der Homöopathischen Klinik in Bhaktapur (Nepal)
- seit 2008 Dozentin des Masterkurses Pflanzenfamilien in Amersfoort (NL)
- seit 2000 international als Dozentin tätig: Belgien, Nepal, Niederlande, Schweiz, Slovenien, Tschechien, Ungarn, USA
- Referentin beim LIGA-Kongress 2005 in Berlin, 2008 in Ostende und 2014 in Paris
- Homöopathie-Kongress Celebrating LINKS 2007 in Heidelberg u.a.
- Autorin homöopathischer Artikel
Ein interessantes Interview mit Dr. Resie Moonen über Homöopathie und den "Zyklus des Lebens" finden Sie auf der Seite des DZVhAe e.V.:

(Foto: Martin Bomhardt)
6 MP3-Dateien als Download plus Powerpoint-Präsentation (86 Folien)
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Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de
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Berliner Verein homöopathischer Ärzte e. V., 8.-11. November 2025 (Hybridseminar)
Näheres über den Berliner Verein homöopathischer Ärzte erfahren Sie hier
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Aufgrund der hybriden Form der Veranstaltung sind nicht immer alle Teilnehmerfragen- und beiträge direkt verständlich. Sie wurden jedoch nach Möglichkeit und Notwendigkeit vor- oder nachverstärkt. Soweit nicht alle Teilnehmeräußerungen einwandfrei verständlich sind, ergeben sich ihre Inhalte zumeist aus der Antwort bzw. dem Kommentar der Dozentin.
Hinweis zu den Anamnesen: Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes sind die Namen und Daten der Patienten geändert. Übereinstimmungen mit lebenden Personen wären rein zufällig!
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