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Konstitutionelle vs. klinische Herangehensweise. Die Auflösung eines (unsinnigen) homöopathischen Richtungsstreits in der Praxis.

Produktinformationen "Konstitutionelle vs. klinische Herangehensweise. Die Auflösung eines (unsinnigen) homöopathischen Richtungsstreits in der Praxis."

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Bild: Konstitutionelle vs. klinische Behandlung (von © Dr. Christoph Abermann, mit Dank an Johannes Brenner)

When a patient doesn`t come in on two legs, then don´t rush to the constitutional remedy (Dr. Pareek senior)

Der homöopathische Arzt Dr. Christoph Abermann, Vorsitzender der österreichischen ÄKH (Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie e. V.), befasst sich in seinen Seminaren immer wieder mit strittigen methodischen Grundfragen der Homöopathie. Einer dieser alten Streitpunkte treibt ihn bereits seit 25 Jahren um: Sollte jeder Patient, ausgehend von seiner Gesamtsymptomatik, konstitutionell behandelt werden oder ist in bestimmten Fällen eine eher klinische Herangehensweise indiziert, die sich vornehmlich an der lokalen Krankheitspathologie orientiert?

Abermanns Antwort verkürzt vorab: Beide Ansätze sind gleichermaßen berechtigt - je nach Situation und Pathologie! Doch wie unterscheiden sich ihre anamnestischen und fallanalytischen Schwerpunkte? In welchen Fällen und unter welchen Umständen sollte die eine oder die andere Methodik genutzt werden? Basierend auf seiner langjährigen, vielfältig praktischen Erfahrung sowie relevanten Erkenntnissen aus der klassischen und neueren Literatur, gelangt Abermann zu überzeugenden Antworten. Ausgehend von illustrativen Fallbeispielen diskutiert er die dafür nötigen Unterscheidungskriterien in der gebotenen Ausführlichkeit. Dabei kommen auch die Anwendung "kleiner" organotroper Arzneien bzw. spezieller Arzneigruppen (z. B. der Darmnosoden), die Nutzung von Q-Potenzen oder die Berücksichtigung miasmatischer Gegebenheiten zur Sprache.

Um einen soliden theoretischen Ausgangspunkt zu schaffen, leitet Christoph Abermann das Seminar zunächst mit wichtigen Begriffsdefinitionen ein. Dabei diskutiert er Kents Methodik als die heutzutage meist gängige konstitutionelle Herangehensweise, bei der im Quer- und Längsschnitt sämtliche (auch die relevanten früheren) Symptome einbezogen werden, beruhend auf Kents Ansicht, dass die Grundursache aller Krankheiten eine gesamtheitliche innere Ordnungsstörung ist, bei der insbesondere dem Gemüt eine zentrale Rolle zukommt. Verkürzt: "Der Patient braucht nicht Belladonna, sondern er ist Belladonna".

Das konstitutionelle Simillimum kann gelegentlich alle Krankheitssymptome mitnehmen, aber meist müssen die Krebssymptome mit einem Krebsmittel beseitigt werden. (Dr. Dario Spinedi)

Hingegen orientiert sich die klinische Herangehensweise primär an der Lokalpathologie, selbstverständlich ebenfalls unter Berücksichtigung allgemeiner Charakteristika (Modalitäten usw.). Zu den Vertretern dieses Ansatzes gehören Burnett, Cooper, Schlegel, Spinedi oder die Pareeks. Abermann arbeitet die methodischen Unterschiede detailliert klar heraus und plädiert für eine Integration beider Ansätze in der Praxis, auf der Basis fallbezogener Entscheidungen. Denn leider findet zwischen Vertretern beider Ansätze bisweilen noch heute ein unsinniger Rechthaberstreit statt. Deshalb sind nur wenige Homöopathen in der Lage, beide Methoden anzuwenden. Das Seminar soll dazu dienen, diese Einseitigkeitslücke zu schließen, also unsere Werkzeugkästen um die jeweils andere zu erweitern.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen jedoch weniger theoretische Erwägungen als mehr praktische Erfahrungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse: Didaktischer Ausgangspunkt sind über 17 ausführlich vorgestellte Patientenfälle, die anhand aussagekräftiger Anamnesevideos (hier als Audio), ergänzt durch die gemeinsamen Symptomanalysen und Repertorisationen, präsentiert werden, mit genauer Begründung der Arzneiwahl. Der weitere Verlauf der Therapie zeigt Behandlungserfolge, aber manchmal aber auch notwendige Revidierungen der zuvor getroffenen Arzneiwahl sowie ggf. arzneiliche Ergänzungen (Folgemittel).

Die zentrale Frage des Seminars ist: Wie können wir sicher entscheiden, ob zum gegebenen Zeitpunkt ein Fall eher konstitutionell oder klinisch behandelt werden sollte? Nicht selten wird erst im Verlauf der Behandlung klar, dass die zunächst getroffene konstitutionelle Arzneiwahl zwar durchaus korrekt war, aber das zentrale Behandlungsanliegen, d. h. die Hauptbeschwerde und ihre pathologische Problematik, sich nicht hinreichend verbessert haben. Dann sind nach Abermanns Erfahrung häufig klinische Ergänzungsmittel hilfreich oder gar erforderlich, d. h. die Fokussierung auf die pathologisch betroffene organotrope Ebene, oft auch mittels kleinerer spezifischer Arzneien, die eine hohe Organaffinität aufweisen, also die Lokalpathologie direkt ansprechen.

Praktisch stellt sich die Frage, welche Symptome, Modalitäten und ätiologischen Faktoren dabei berücksichtigt und welche außer Acht gelassen werden sollten. Welche Rolle spielen hier psychische Belastungen, also die Gemütsebene, ätiologische Faktoren, Modalitäten usw.? Wichtig ist, dass die klinische Analyse nicht einfach eine symptomatische bzw. repertoriale Ausweitung des konstitutionellen Gesamtbildes ist, sondern konsequenterweise ausschließlich die relevanten Symptome der Lokalpathologie fokussiert. Dabei werden bisweilen auch Mittelwechsel erforderlich, wie einige der Fallbeispiele illustrieren, bei denen ein gezieltes klinisches Mittel geholfen hat (z. B. Hypericum aufgrund einer schon lange zurückliegenden Verletzung). Auch Urtinkturen können zum Einsatz kommen.

Mit didaktischer Bravour, begleitet von einer umfassenden visuellen Präsentation (hier als PDF mit im Paket), macht Abermann die wesentlichen Unterschiede beider Ansätze deutlich. Dabei lernen wir manch neue bzw. bislang noch eher unbekannte Arznei kennen, darunter Asclepias tuberosa, Quassia amara, Aceticum acidum, Indium, Crocus sativus, Scrofularia nodosa, Physostigma, Carboneum sulfuratum, Kalium ars., China, Taraxacum, Plumbum oder Spongia. Polychreste können bei der klinischen Verschreibung jedoch ebenfalls infrage kommen, wie ein Thuja-Fall eines Augenpapilloms belegt. Bei Heilungsblockaden werden womöglich zusätzlich Nosoden benötigt. Spezielle Arzneien kommen bei Krebs infrage, auch für die Behandlungsfolgen (Aconit, Staph, Cadm-s, Ornithogalum) oder organbezogen, z. B. Anilinum bei Blasenkrebs oder Benzolum bei Leukämie.

Interessant und aufschlussreich sind zudem die historischen methodischen Grundlagen: Wie hat Hahnemann, insbesondere bei den Geistes- und Gemütskrankheiten die "einseitige Krankheit" (§§ 172-173 Organon) verstanden? Der Begriff der "stärkeren unähnlichen Krankheit" (§§ 33-43) verdeutlicht das Phänomen neuer Krankheitsebenen. Bestes Beispiel dafür sind akute Erkrankungen, Infektionskrankheiten (Malaria, Masern), Verletzungen u. a. Ein weiteres spannendes Phänomen ist die "komplizierte Krankheit" (§§ 40-41). Neben Hahnemanns Grundlagen werden Erkenntnisse von Julius Peterman, Burnett (Haltepunkt der Arzneien), Robert T. Cooper (Nutzung von Urtinkturen in der Krebsbehandlung), John Henry Clarke, C. M. Boger oder Carlos N. Cámpora ("totalidad pathologica caracteristica") einbezogen. Allgemeine Probleme der heutigen Praxis werden ebenfalls diskutiert, z. B. die Antibiotika-Gabe bei Scharlach (Leitlinien) oder die Frage, ob bzw. wann man einen Patienten in der Anamnese unterbrechen darf bzw. sollte.

Wann also sollten wir konstitutionell und wann klinisch behandeln? Die Antwort auf diese Frage ist abhängig vom einzelnen Patienten und seiner Pathologie. Abermann schätzt, dass in seiner Praxis derzeit etwa 85% der Patienten konstitutionell und etwa 15% klinisch behandelt werden.

Das Seminar vermittelt eine umfassende und solide Basis für die Einzelentscheidung, wann und warum welche Methodik genutzt werden sollte, denn beide Herangehensweisen haben ihre ganz eigene Berechtigung!

Mit umfangreichem Seminarmaterial im PDF-Format!

Powerpoint-Präsentation mit methodischen Grundlagen, Fallbeschreibungen, Analysen, Repertorisationen, Materia medica-Ausschnitten usw. auf insgesamt 416 Folien!

Besprochene Fälle

  • Fall 1 (Mädchen, 3): Alopezia areata
  • Fall 2 (Frau, 40): Schwere Akne rosacea
  • Fall 3 (Mann, 39): Polyserositis
  • Fall 4 (Frau, 78): Herzinsuffizienz
  • Fall 5 (Frau, 40): Neuropathische Schmerzen
  • Fall 6 (Mädchen, 4): Verdauungsprobleme nach einer Grippe
  • Fall 7 (Mädchen, 2.5): Ösophagusverätzung durch Essigessenz
  • Fall 8 (Frau, 40): Tendinosis calcarea (Kalkschulter)
  • Fall 9 (Mann, 50): Morbus Osler (Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie)
  • Fall 10 (Frau, 35): Migräne und Mastopathie
  • Fall 11 (Mann, 65): Papillom des Oberlids
  • Fall 12 (Frau, 65): Makuladystrophie
  • Fall 13 (Mann, 52): Dekompensierte Leberzirrhose und Herzprobleme
  • Fall 14 (Katze Mimi, 3): Megacolon, Verstopfung
  • Fall 15 (Frau, 65): Lichen sclerosus, Gonarthrose
  • Fall 16 von Dr. Jens Wurster (Mann, 56): Schilddrüsen Ca. mit ossären und pulmonalen Metastasen
  • Fall 17 (Frau, 38) Chronische Sinusitis
  • Weitere kürzere Fallbeispiele, auch von anderen Autor*innen
Sprache: Deutsch
Vortragstyp / Eignung: Seminar, Umfassende Darstellung (Vertiefung)
Autor/Referent*in: Abermann, Christoph
Schwierigkeitsgrad (Kenntnisniveau): 2 Homöopathie-Student (in Ausbildung), 3 Praxisanfänger, 4 Fortgeschrittener, 5 Meister/Experte
Teil 1: Tag 1.1 (2:00:09 = 120:09)
1. Einführung in die Thematik {2} (00:00)
2. Kurze Begriffsdefinition {4} / Charakteristika des Kentianismus {5} / Was heißt Konstitutionsbehandlung? (05:02)
3. Was heißt Klinische Behandlung? {11} / Konzentration auf die Lokalpathologie / Burnett, Cooper, Kent, Schlegel, Spinedi, Pareek (11:23)
4. Ablauf des Seminars {14} / Historische Argumentation für die Klinische Behandlung / Grundprinzipien der Klinischen Behandlung (15:56)
5. Fall 1 (Mädchen, 3): Alopezia areata {16} (20:48)
6. Fall 1: Weitere Symptome / Hyoscyamus {25} / Kein bekanntes Alopezie-Mittel / Auslöser Eifersucht / Begründung für Hyos {24} (36:51)
7. Fall 1: Follow-ups nach Hyoscyamus / Fall 1 Zusammenfassung (46:01)
8. Fall 2 (Frau, 40): Schwere Akne rosacea {28} / Rubrik Eruptionen - Akne / Fall 2: Analyse {33} / Nux vomica {35} (68:02)
9. Fall 2: Follow-up nach Nux vomica {37} / Fall 2: Nachanalyse {38} (81:14)
10. Fall 3 (Mann, 39): Polyserositis {39} / Erstanamnese {41} / Prüfungsängste / konstitutionell oder klinisch verschreiben? / Repertorisation (konstitutionell) {44} / Phosphor Q9 / Begründung für Phosphor {45} (99:55)
11. Fall 3: Follow-up nach Phosphor {46} / keine Wirkung auf die Polyserositis (119:52)

Teil 2: Tag 1.2 (2:06:38 = 126:38)
1. Fall 3: Erneute Analyse: Arznei für die Polyserositis {47} / Verwendung nur der Krankheitssymptome - welche? (00:00)
2. Fall 4 (Frau, 78): Herzinsuffizienz {50} / Unterschiede der bisherigen Fälle / Arzneilicher Bezug bei schweren Organpathologien / Fall 4: Zweite Analyse nur der pathologischen Symptome {58} / Spigelia / Fall 3: Asclepias tuberosa {60} / Asclepias t. im
Boericke {62} / Das pathologische Simillimum {66} (05:04)
3. Fall 3: Follow-up 2 Jahre später nach Asclepias tuberosa (19:21)
4. Zwei fiktive Beispiele zur Unterscheidung zwischen Konstitutionsbehandlung und Klinische Behandlung {69} / Beispiel 1: Konstitutionelle Probleme / Beispiel 2: Magen-Ca mit Magenschmerzen / Konzentration auf die Pathologie bei schweren Erkrankungen
(26:18)
5. Klinische Homöopathie - von Hahnemann bis heute {79} / Hahnemanns Einseitige Krankheit (§§ 172-173) {81} (39:15)
6. §§ 220-222: Behandlung der (einseitigen) Geisteskrankheiten {84} (49:14)
7. Die "stärkere unähnliche Krankheit" (§§ 33-43) {85} / Unähnliche Krankheit ist zusätzliche Krankheit / Infektionskrankheiten (Malaria, Masern), Verletzungen, Akuterkrankungen, Höhenkrankheit (eigenes Beispiel), richtige Infektionskrankheiten {92} /
Behandlung der stärkeren unähnliche Krankheit / § 243: Akutmittel {93} / Komplizierte Krankheit (§§ 40-41) {96} (66:32)
8. Julius Peterman (1839-1920) {98} / Der Haltepunkt der Arzneien nach Burnett {99} (82:03)
9. Robert T. Cooper (1844-1903) {102} / Urtinkturen in der Krebsbehandlung {103} / Fälle von Ornithogalum-Urtinktur (Magen-/Pylorus-Krebs) {105} / John Henry Clarke (1853-1931): Hilfsmittel, um Krebs zu behandeln {108} / Bezugsquellen für Urtinkturen
{109} (89:25)
10. James Tyler Kents (1849-1916) homöopathisches Weltbild {111} / In jedem Krankheitsstadium dasselbe Mittel? / Beispiel eines Pfarrers mit Epitheliom {122} (99:42)
11. C. M. Boger (1861-1935) {124} / Carlos Campora: Totalidad pathólogica característica (TPC) {132} (110:40)

Teil 3: Tag 1.3 (1:22:07 = 82:07)
1. Zitat von Spinedi {138} / Konstitutionelles Simillimum und neue Krankheitsschicht / Beispiel von Sepia zu Conium / Alok und R.S. Pareek {139} / Rajan Sankaran {140} (00:00)
2. Zusammenfassung zum Vorgehen klinischer Homöopathen {145} / Adolphe Lippe, Burnett, Farrington, Boericke, Arthur Hill Grimmer, Julius Mezger, Pareeks {151} / Gemeinsamkeiten klinischer Homöopathen {152} / Exaktes Repertorisieren / Exkurs: Problematik
der Antibiotika-Gabe bei Scharlach, neue Leitlinien (11:18)
3. Wann konstitutionell und wann klinisch behandeln? {155} / Abhängigkeit von Krankheit und Krankheitsstadium / Welche Krankheiten bedürfen einer konstitutionellen Therapie? {157} / Anamnese und Mittelfindung für den ganzen Menschen / Welche Krankheiten
bedürfen einer Klinischen Therapie? / Lokalpathologie im Vordergrund {159} / Vorgehen bei Klinischer Therapie und Schwerpunkte {162} (34:06)
4. Beispiel-Rubrik: Rectum, cancer {168} / Roland Methners Krebsrepertorium {169} (49:45)
5. Zusammenfassung der Klinischen Therapie {185} / Indikationen für klinische Behandlung - Lokalpathologie 1: Akuterkrankungen {187} / Beispiele Covid, Infektionen, Unfall, Höhenkrankheit {188} (61:42)
6. Fall 5 (Frau, 40): Neuropathische Schmerzen {189} / Verletzungsmittel: Hypericum {192} (68:41)
7. Fall 5: Follow-up nach Hypericum {193} (74:20)

Teil 4: Tag 2.1 (Länge 1:58:43 = 118:43)
1. Fall 6 (Mädchen, 4): Verdauungsprobleme nach einer Grippe {194} / Anamnese: Entwicklung der Krankheit / Exkurs: Darf man in einer Anamnese unterbrechen? / Fall 6: Zustand nach 2 Wochen (00:00)
2. Fall 6: Braucht sie dasselbe Mittel wir sie vor 2 Wochen gebraucht hätte? / Analyse: Beste Rubrik "Appetitlosigkeit nach Grippe" / Quassia amara {199} (16:03)
3. Fall 6: Follow-up 2 Wochen nach Quassia {200} (31:01)
4. Fall 7 (Mädchen, 2.5): Ösophagusverätzung durch Essigessenz {202} / Mögliche Arzneien: Thiosinaminum, Aceticum acidum {204} / Pathologisches Simillimum (37:58)
5. Fall 7: Follow-up nach Aceticum acidum {205} / Bemerkungen zu heutigen Repertorien (Synthesis, Complete, Saine) / Frage zur Isopathie und zur ätiologischen Substanz (46:54)
6. Lokalpathologie 2: Einseitige Krankheiten im engeren Sinn: wenig Symptome {208} / Fall 8 (Frau, 40): Tendinosis calcarea (Kalkschulter) / Wie und wo waren die Schmerzen? / Fall 8: Weitere Beschwerden (67:38)
7. Fall 8: Analyse / Was spielt eine Rolle? / Vorschläge: Calc, Ruta Ferrum, Tilia-e, Guaiacum, Indium {214} / Entscheidung für Indium {215} (82:14)
8. Fall 8: Follow-ups {216} (94:52)
9. Fall 8: Zusammenfassung des Verlaufs {217} (102:58)
10. Fall 9 (Mann, 50): Morbus Osler (Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie) {218} (107:26)

Teil 5: Tag 2.2 (1:35:51 = 95:51)
1. Fall 9: Fortsetzung Anamnese {219} / Problematik von Marcumar / Erkundung der Blutungen / Ähnlichkeit zum Mittel auf dieser Ebene (00:00)
2. Fall 9: Weitere Symptome / Mögliche Rubriken der Blutung {225} / Arzneivorschläge: Ham., Phos., Crot-h., Arnica, Croc., Lach., Sec. / Entscheidung für Crocus {226} (17:11)
3. Typisches für Crocus / Fall 9: Follow-up nach 5 Monaten {229} / Fazit und Zusammenfassung von Fall 9 (33:04)
4. Lokalpathologie 3: Lokales Restsymptom {232} / Fall 10 (Frau, 35): Migräne und Mastopathie {233} (50:52)
5. Fall 10 Analyse: Was könnte konstitutionell passen? {241} / Follow-up / Vorschläge besprechen / Auffällige Symptome / Fall 10: Follow-up nach 2 Jahren / Mastopathie BIRADS 4 {243} / Die BIRADS Einteilung {244} / Alternative zu Natrium mur.? {245} /
Scrofularia nodosa Urtinktur {249} / Fall 10: Weiterer Verlauf {253} / Bedeutung der Urtinkturen für Klassische Homöopathen {256} (56:53)
6. Fall 11 (Mann, 65): Papillom des Oberlids {257} / Frühere Verschreibungen / Fall 11: Videoanamnese / Entwicklung des Papilloms {258} / Wichtiger Lokalbefund (71:03)
7. Fall 11: Was tun? Repertorisation? Ideen {260} / Thuja / Fall 11: Follow-up nach 4 Monaten {262} / Nach Abheilung des Papillons: Rückkehr zum Konstitutionsmittel Lycopodium {263} (86:04)

Teil 6: Tag 2.3 (1:24:00 = 84:00)
1. Lokalpathologie 4: Organdestruktive Pathologien (außer Krebs) {264} / Fall 12 (Frau, 65): Makuladystrophie / Medorrhinum Q3 {270} / Verlauf nach Medorrhinum / Augensymptome unverändert {271} (00:00)
2. Fall 12: Follow-up mit Augensymptomen {272} / Arzneivorschläge: Physostigma, Calc, Ruta {275} / Entscheidung für Physostigma / Follow-up nach 10 Wochen {276} / Weiteres kurzes Fallbeispiel mit Farbenblindheit: Carboneum sulfuratum / Allgemeine Hinweise
zur Augenanamnese (13:54)
3. Fall 13 (Mann, 52) Dekompensierte Leberzirrhose und Herzprobleme (Rez. Schmalkomplex-Tachykardie) {278} / Hauptmittel für Todesangst bei Herzbeschwerden: Aconit, Kalium arsenicosum {280} / Entscheidung für Kalium ars. {281} (31:38)
4. Fall 13: Follow-up {282} / Alkoholbedingte Varizenblutung an der Pfortader {284} / Verschreibung: China {285} / Pyrogenium C30 {289} (45:37)
5. Fall 13: Follow-up nach Pyrogenium {290} / Aszites durch Leberpathologie: Taraxacum {293} (58:10)
6. Fall 13: Weiterer Verlauf mit Taraxacum {297} / Arsen und Carduus marianus {308} (70:45)

Teil 7: Tag 2.4 (1:43:38 = 103:38)
1. Fall 14 Katze Mimi (3): Megacolon / Verstopfung, vergeblicher Stuhldrang / Vorschläge für Mittel: Colocynthis, Plumbum, Alumina, Nux-v, Dioscorea {317} / Entscheidung für Plumbum {319} (00:00)
2. Fall 14 (Katze): Follow-up {320} (18:44)
3. Lokalpathologie 5: Organdestruktive Pathologie (Krebs) {323} / Krebs-Stadien und homöopathische Strategien {327} / Fall 15 (Frau, 65): Lichen sclerosus, Gonarthrose / Calcium carb. {335} (25:45)
4. Fall 15: Follow-up nach 3 Jahren / Literaturfall: Sarkom mit Metastasen (1899) {339} (37:01)
5. Fall 16 von Dr. Jens Wurster (Mann, 56): Schilddrüsen Ca. mit ossären und pulmonalen Metastasen / Spongia als kleines Mittel mit Bezug zur Schilddrüse {348} (47:42)
6. Fall 16: Zusammenfassung {352} (59:16)
7. Schwierigstes Stadium: Stadium 3: Tumor ist manifest ohne Metastasen {352} / Vorgehen in der Clinica Spinedi {357} (67:51)
8. Beispiele für hilfreiche organotrope Krebs-Arzneien: Aconit, Staphisagria, Cadmium sulf. u. a. {359} / Nosoden bei Heilungsstillstand (73:24)
9. Weitere hilfreiche Krebs-Arzneien (nach Cooper u. a.): Ornithogalum, Anilin, Benzol, Cadmium sulf. {360} (77:59)
10. Lokalpathologien 6: Lebensphasen (Zahnung, Pubertät, Schwangerschaft, Stillzeit, Menopause, fortgeschrittenes Alter etc.) {367} / Rubriken mit Präposition "während" oder "nach" {369} / Lokalpathologien 7: Exazerbation / Fall 17 (Frau, 38) Chronische
Sinusitis {377} (87:35)
11. Lokalpathologien 8: Neue Krankheitsschicht mit klarer Causa {384} / Schockereignisse, Kummer (Ignatia, Natrium mur.) / Gemeinsamer Nenner aller 8 Situationen: starke Lokalpathologie {389} (94:31)

Zahlen in {geschweiften} Klammern: Nummern der Präsentationsfolien (ab Folie)

 

Dr. Christoph Abermann

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Biographie

Geboren 6. April 1971 in Wien
Staatsangehörigkeit: Österreich
2 Kinder (geboren 2006 und 2009)

  • 1977-1981: Volksschule in Zirl (Tirol)
  • 1981-1989: Akademisches (neusprachliches) Gymnasium (Innsbruck)
  • 1989-1990: Zivildienst (Rotes Kreuz Lienz)
  • 1990-1997: Studium der Medizin in Innsbruck, Wien und Valencia (Spanien); Promotion im Juli1997
  • 1997 Mitbegründer der StudentInneninitiative Homöopathie (SIH; www.sih.at)
  • 1997-1999: Sprecher der StudentInneninitiative Homöopathie Wien (seit 1999 nur mehr in beratender Funktion tätig)
  • 1998-2001: Turnusausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin in den Krankenhäusern LKH Gmunden, LKH Buchberg, Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg und Landes-Kinderklinik Linz.
  • 2001 bis heute: Selbständige Tätigkeit als Wahlarzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie in Altmünster
  • seit Jänner 2006: Selbständige Tätigkeit als Wahlarzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie in Gmunden
  • Seit 2012: Vorstandstätigkeit in der Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie (ÄKH, www.aekh.at). Seit 2018 Präsident der ÄKH und Ausbildungsleiter der ärztlichen Homöopathie-Ausbildung, seit 2019 gemeinsam mit Mag. Christian Thoma Leiter der Pharmazeuten-Ausbildung der ÄKH.

Homöopathische Ausbildung
Beschäftigung mit der Homöopathie seit dem 18. Lebensjahr. Seit Wechsel des Studienortes nach Wien (1992) regelmäßige Fortbildungen bei anerkannten Homöopathen aus dem In- und Ausland und regelmäßige Arbeitskreistätigkeit bis heute.

Meine wichtigsten Lehrer in der Homöopathie:
- Henny Heudens-Mast (Belgien)
- Dr. Alok Pareek (Indien)
- Dr. André Saine (Canada)
- Dr. W. Springer (München)
- Dr. P. König (Eisenstadt)

Lehrtätigkeit

  • seit 2009 regelmäßige Lehrtätigkeit bei der ÄKH (Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie; www.aekh.at) in der Ausbildung und Fortbildung. Seit 2018 Ausbildungsleiter und Präsident der ÄKH.
  • zahlreiche Seminare bei der StudentInneninitiative für Homöopathie (SIH; www.sih.at)
  • (Bis zur sehr fragwürdigen Abschaffung des Wahlfachs 2018) Lehrtätigkeit an der Universität Wien im Zuge des Wahlfachs für Homöopathie
  • Regelmäßige Seminartätigkeit in Deutschland (EUH in Traunstein, Berlin) und der Schweiz (Artis-Seminare)

Interessens-Schwerpunkte:

  • Behandlung schwerer Krankheiten (s.u.)
  • Langzeit-Behandlung von Patienten
  • Chronische Folgen von Infektionskrankheiten (beim Patienten selbst und seinen Nachkommen)
  • Behandlung von Infektionskrankheiten und Epidemien
  • Erforschung von bisher weniger bekannten homöopathischen Arzneien (z.B. Conium maculatum)

Nähere Informationen über unseren Autor Dr. Christoph Abermann (Webseite): https://www.aefh.at/main/dr-christoph-abermann

7 MP3-Dateien plus Präsentations-PDF (416 Folien!) im Downloadpaket

Schmuck-/Coverbild
Konstitutioneller und klinischer Aspekt © Martin Bomhardt (KI-Gestaltung mit Microsoft Bing Designer)

 

Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de

Produktabbildung
Digitales Produkt - keine Abbildung verfügbar. Die Abbildung oben links dient der symbolischen Dekoration dieser Seite

Produktform
Digitales Produkt: Eine/mehrere ZIP-Dateien als digitale(s) Paket zum Herunterladen via Email-Link / Kundenkonto. Die ZIP-Datei enthält alle zum Produkt gehörigen abspielbaren Medien (Format MP3 bei Audio oder MP4 bei Video), optional zusätzliche PDF-Dateien als visuelles Material, optional weitere TXT-Dateien oder andere marktübliche digitale Formate (Genaueres siehe Beschreibung unter "Details").

Angaben zur Produktsicherheit / Warnhinweise
Dieser Titel (Inhalt des Produkts) enthält fachkundliche Informationen für/über Heilberufe und heilkundliche Anwendungen, jedoch keine Werbung für bestimmte Heilmittel/-behandlungen. Er gibt ausschließlich die persönliche Meinung und subjektive Erfahrung des/der jeweiligen Autor*in*nen wieder. Keinesfalls können bestimmte Inhalte, insbesondere im Medium wiedergegebene Hinweise zu medizinischen Anwendungen (z. B. zur Einnahme bestimmer Arzneien) als konkreter Ratgeber oder gar Anleitung zur (Selbst-)Behandlung verstanden werden, insbesondere nicht von medizinischen Laien. Im Falle eines Behandlungsbedarfs halten Sie bitte Rücksprache mit professionellen Therapeut*innen, inbesondere Ihrem Hausarzt/Ärztin, um mögliche gesundheitliche Folgen und Schäden einer unprofessionellen Eigenanwendung zu vermeiden.

Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie (AEKH), Gmunden, Österreich, Online-Seminar, 13./14. Juni 2025
Link zum Veranstalter und künftige Veranstaltungen: AEKH-Webseite

Hinweis für Seminarteilnehmer*innen

Wenn Sie persönlich an diesem Seminar teilgenommen haben, können Sie die Aufzeichnung zum stark reduzierten Preis (nur) für Teilnehmer (= 30% Rabatt auf den regulären Preis) erhalten:
Download-Version: 65.80 statt regulär 94.00 €

Sofern Sie sich nicht bereits vorort auf unserer Interessentenliste eingetragen hatten, benötigen wir Ihre Teilnahmebestätigung. Bitte senden Sie uns diese per Emailscan, Post oder Fax (Faxnummer 030 85103930). Näheres zu den Bedingungen und zum Nachweis finden Sie hier.

Bitte nehmen Sie den Rabatt nur dann in Anspruch, wenn Sie tatsächlich beim Seminar angemeldet waren. Ansonsten sind wir berechtigt, die Preisdifferenz zzgl. 10 € Aufwandsentschädigung nachzufordern.

Den Teilnehmer-Rabatt erhalten Sie, indem Sie auf der Abschlussseite im Kassendurchgang unter "Weitere Optionen" den folgenden Gutschein-Code eingeben:
TN-AE-251

Der Gutschein wird dann automatisch mit dem aktuellen Preis verrechnet.
Hinweis: Der Rabatt kann pro Teilnehmer nur einmal genutzt werden.
Aus technischen Gründen ist jeweils nur ein Gutschein pro Bestellung einlösbar.

Aus akustischen Gründen sowie dialektbedingt sind die Fragen der Vorort-Teilnehmer trotz digitaler Nachverstärkung nicht immer gut verständlich, wurden jedoch vom Dozenten größtenteils wiederholt. Aus Gründen des Patientenschutzes (Anonymisierung) wurden die Originalstimmen der Patient*innen (Anamnesevideos) erheblich verfremdet und sind zudem dialektbedingt ebenfalls nicht durchweg einwandfrei verständlich. Auch hier werden relevante Informationen vom Dozenten noch einmal wiederholt.

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