Tipps und Tricks zur Diagnostik und homöopathischen Therapie. Langjährige Erfahrungen eines homöopathischen HNO-Arztes
17,90 €
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Abspieldauer:
1 Std. 36 Min.
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Produktinformationen "Tipps und Tricks zur Diagnostik und homöopathischen Therapie. Langjährige Erfahrungen eines homöopathischen HNO-Arztes"
HNO-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Behandlungsanlässen in homöopathischen Praxen: Ohrenschmerzen, chronische Entzündungen, Tubenkatarrhe, Polypen, Hörstörungen oder immer wiederkehrende Infekte. Dabei zeigt die tägliche Praxis, dass hinter alltäglichen Symptomen durchaus unterschiedliche Ursachen stehen können. Welche Beschwerden gehen tatsächlich vom Ohr, der Nase oder dem Hals aus? Und wann liegen eher andere (funktionelle, muskuläre, zahnmedizinische usw.) Ursachen zugrunde? Wie lassen sich vorschnelle Fehldiagnosen vermeiden?
In seinem lebendigen, ausgesprochen praxisnahen Vortrag vermittelt Dr. Joachim Mayer-Brix die Essenz seiner jahrzehntelangen Erfahrung als homöopathisch arbeitender HNO-Arzt. Anhand verschiedener Fallbeispiele, klinischer Beobachtungen und alltäglicher Praxissituationen lässt er die Zuhörer an seinem diagnostischen Denken teilhaben und zeigt, wie sich Symptome einordnen und sowohl diagnostisch als auch homöopathisch (Arzneifindung) bewerten lassen. Der Vortrag folgt dabei weniger einer strengen Systematik als den häufigsten Fragestellungen im realen Praxisalltag.
Ein Anliegen des Referenten besteht darin, die Grenzen vorschneller Symptomdeutung aufzuzeigen. Immer wieder schildert er Situationen, in denen scheinbar typische HNO-Beschwerden andere Ursachen haben als zunächst vermutet. So können starke Ohrenschmerzen beispielsweise von Verspannungen der Halswirbelsäule, der Kaumuskulatur, von Zahnproblemen, Fehlhaltungen, sportlichen Belastungen oder früheren Verletzungen ausgehen. Auch chronische Nasenbeschwerden, Heiserkeit oder Druckgefühle im Kopfbereich erfordern häufig eine differenzierte Betrachtung, bevor therapeutische Entscheidungen getroffen werden.
Entsprechend ausführlich wird sowohl die klinische als auch - damit verbunden - die homöopathische Differenzialdiagnostik erörtert. Mayer-Brix erläutert, wie sich durch gezielte Fragen, Verlaufsbeobachtungen und einfache Untersuchungen entscheidende Hinweise gewinnen lassen - auch auf arzneiliche Charakteristika. Welche Bedeutung haben Modalitäten wie Tageszeit, Körperhaltung, Bewegung oder Wetter? Was spricht eher für funktionelle, allergische, entzündliche oder anatomische Ursachen? Wann sollte weiterführende Diagnostik erfolgen, und woran erkennt man, dass hinter einem scheinbar harmlosen Symptom möglicherweise ein anderer Prozess steht?
So stellt der Referent auch verschiedene Untersuchungsmethoden vor, die sich im Praxisalltag leicht umsetzen lassen. Dazu gehören einfache otologische Untersuchungen, Stimmgabelversuche, die Beurteilung von Stimme und Atmung, die Untersuchung von Nase, Mundraum und Halswirbelsäule sowie klinische Tests zur Einschätzung von Polypen, Paukenergüssen oder chronischen Schleimhautveränderungen, ergänzt durch eine Vielzahl kleiner diagnostischer Kniffe aus der ebenso breiten wie tiefen Erfahrung des Dozenten.
Die homöopathische Therapie wird dabei stets in den klinischen Zusammenhang eingebettet. Anhand konkreter Fälle bespricht Mayer-Brix bewährte Arzneien wie Arnica, Dulcamara, Sulfur, Pulsatilla, Calcium carbonicum, Hydrastis oder Mercurius dulcis und zeigt, welche Überlegungen ihn zur jeweiligen Mittelwahl geführt haben. Dabei weist er auch immer wieder auf Fallstricke hin, die aufgrund ungenauer Befunderhebung, Fehlinterpretationen von Symptomen oder einer unkritischen Übernahme bestehender Diagnosen entstehen können.
Neben den fachlichen Inhalten vermittelt der Vortrag vor allem eine bestimmte ärztliche Haltung: genau hinsehen, aufmerksam zuhören und auch scheinbar selbstverständliche Diagnosen immer wieder hinterfragen. Gerade die Verbindung aus klassischer HNO-Heilkunde, langjähriger klinischer Erfahrung und homöopathischem Denken macht diesen Beitrag zu einer anregenden Fundgrube für die tägliche Praxis.
Ein Vortrag voller diagnostischer Beobachtungen, praktischer Hinweise und klinischer Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten HNO-Arbeit. Im Mittelpunkt stehen weniger einzelne Krankheits- oder Arzneibilder als die Kunst, Symptome richtig einzuordnen, Zusammenhänge zu erkennen und daraus tragfähige therapeutische Entscheidungen abzuleiten.
| Sprache: | Deutsch |
|---|---|
| Vortragstyp / Eignung: | Kurzdarstellung (Einführung) |
| Autor/Referent*in: | Mayer-Brix, Joachim |
| Schwierigkeitsgrad (Kenntnisniveau): | 2 Homöopathie-Student (in Ausbildung), 3 Praxisanfänger, 4 Fortgeschrittener, 5 Meister/Experte |
1. Beispiel aus der Praxis: Frau mit starken Ohrenschmerzen / Symptome / Ätiologie Verspannungen im Nacken (00:00)
2. Arnica / Traumamittel auch bei Ohren / Begriffsverwirrungen / Frage nach Medikamenten (07:31)
3. Schwellungen im HNO-Bereich (11:39)
4. Abschätzung, ob homöopathische Behandlung / Veränderung der Symptome in bestimmten Situationen / Verschiebetaktik durch Cortison-Nasenspray (14:19)
5. Akute Infektionen machen oft stärkere Schmerzen / Virale vs. bakterielle Infektionen / Kaumuskulatur und Kieferschmerzen / Verstopfte Nase nur in Rückenlage: Polypen, Anschwellung der hinteren Schwellkörper (20:27)
6. Bei Kindern: Halswirbelsäule, Zahnung, Fehlhaltungen, Zahnspange / Lange Entbindungen, Steißlagen usw. / Einfache Diagnostik in der HP-Praxis: Stimmgabel, Weber-Versuch, IA-Probe bei Kindern, Mundinspektion / Nebenhöhlen: Nervenaustrittspunkte / Nacken
abtasten (27:14)
7. Junge (19): HNO unauffällig / Fitness-Studio / Teilnehmerkommentare / Ballistol-Öl ist für alles gut (42:52)
8. Otoskop-Übung (51:46)
9. Weitere Beispiele: Patient mit ständigen Entzündungen an der Nase / Gefühl von Wasser im Ohr / Paukenerguss / Rubrik: Schwerhörigkeit durch Tubenkatarrh (56:58)
10. Probleme beim Behandeln / Schnupfen / Bewährte Mittel, Dulcamara / Fall aus der Praxis: Patientin (63:58)
11. Seitenwechsel bei Ohren oder Nase / Polypen: Welche wichtigen Arzneien? / Erwachsenen-Polypen / Problematik Kuhmilch / Kuhstallpille (71:24)
12. Weitere Arzneien / Calcium-Verbindungen / Agraphis nutans / TN-Frage: Was bringt eine Nasenscheidewand-OP? (85:25)
Dr. Joachim Mayer-Brix

Medizinische Ausbildung
- 1976-1984 Medizinstudium JW Goethe Univ. Frankfurt/Main
- 1984-1986 Ausbildung in Pathologie St.MarkusKrkhs. FFM
- 1986-1991 HNO Facharztausbildung Philipps Univ Marburg
- 1991 HNO- Facharzt
- 1991-1993 Phoniatrie/Pädaudiologie Ausbildung Erlangen
- 1993 Facharzt für Phoniatrie/Pädaudiologie
- Seit 1994 in eigener Praxis in Erlangen niedergelassen
- Selbststudium der Homöopathie während des Medizinstudiums und erste praktische Erfahrungen an eigenen Kindern
- 1996-97 Teilnahme an den Kursen von Paul Herscu in Landsberg/Lech
- 1998-2000 Homöopathie Ausbildung an der Schule von Jürgen Stegmeyer, Fränkische Schweiz
- Teilnahme an Fortbildungen bei M. Mangialavori in Augsburg, Henny Heudens Mast in Ergolding und Traunstein, Uwe Plate Braunschweig
- Teilnahme an Fortbildung zum Symptomen Lexikon und Arbeitskreis von Michael Kohl in Erlangen
- Langjährige Teilnahme an ärztlichem Homöopathie Qualitätszirkel und Intervisionsarbeitskreis von Frau von der Planitz, Bayreuth
- Fachvorträge über HNO + Homöopathie
- Mitgestaltung und Vorträge der Roadshow "Homöopathie Mobil" zur Information über klassische Homöopathie der Arbeitsgruppe J.Stegmeyer und Laienvorträge im Rahmen der DHU-Vorträge für Laien
- Seit 1994 in eigener HNO Praxis schulmedizinisch und klassisch homöopathisch behandelnd.
- SHZ Zertifikat
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Schmuck-/CoverbildDie Wolfsburg in Mülheim/Ruhr © Steffen Schmitz (Carschten) / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 (DE), Free Art License (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%BClheim_an_der_Ruhr,_Wolfsburg,_2011-04_CN-02.jpg, Lizenz: CC BY SA 3.0de) Wir danken dem/der FotografIn herzlich für die Erlaubnis zur Nutzung dieses Bildes!
We thank the photographer very much for the permission to use this picture!
Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de
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SiMILE-Kongress für Praxis und Wissenschaft in der Homöopathie, Mülheim/Ruhr, "Die Wolfsburg", 28./29. Juni 2025
Veranstalter des Kongresses
Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD) und
Stiftung Homöopathiezertifikat (SHZ)
Informationen zum 3. SiMILE-Kongress 2027 hier!
Dieser Fachvortrag wurde beim 2. SiMILE-Kongress 2025 in Mülheim/Ruhr gehalten. Das Gesamtpaket der Kongressbeiträge besteht aus den 14 Fachvorträgen (als MP3-Audio) und allen visuellen Materialien, die von den Referent*innen verwendet wurden und Ihnen hier ebenfalls zur Verfügung gestellt werden (Powerpoint-Präsentationen, Skripte, Handouts etc., in nachbearbeiter PDF-Form). Alle 14 veröffentlichten Vorträge des Kongresses sind bei uns auch zu einem stark ermäßigten Preis als Gesamtpaket erhältlich:
SK-2
Nähere Informationen zu den einzelnen Fachvorträgen:
- SK-211: Tipps und Tricks zur Diagnostik und homöopathischen Therapie. Langjährige Erfahrungen eines homöopathischen HNO-Arztes (Dr. Joachim Mayer-Brix)
- SK-212: Die Sehgal-Methode - den Geist- und Gemütszustand des Patienten verstehen. (Ralf Dissemond)
- SK-213: Die Lebenskraft und die moderne Wissenschaft (Renate Künne)
- SK-214: Homöopathie in einer anthroposophischen Rehaklinik (Dr. Annika Breininger)
- SK-215: Cyrus Maxwell Boger und die Balance von Semiotik und Diagnostik (Dr. Norbert Winter)
- SK-216: Die Verborgenheit der Gesundheit (Bernhard Möller)
- SK-217: Phänomenologie homöopathischer Arzneimittel bei Depressionen (Hildegard Klingberg)
- SK-251: Akute schwere Krankheitssituationen. Effektiver Überblick und sichere Arzneiwahl mittels Boger-Analyse (Dr. Christoph Tils)
- SK-252: Polaritätsanalyse und ADHS im Kindesalter (Christian Lucae)
- SK-253: Wie gelingt eine selbstbewusste Kommunikation zur Homöopathie? (Karen Lutze)
- SK-254: Selbstvertrauen in der Praxis. (Helmut Schnellrieder)
- SK-255: G. H. G. Jahrs Repertorium der Hautsymptome - ein wertvolles Werkzeug in der homöopathischen Praxis (Stefan Reis)
- SK-256: Predictive Homöopathie bei Autoimmunerkrankungen (Matthias Klünder, Matthias Strelow)
- SK-257: Patientenführung, Individualität und eine Ethik der Freiheit (Carl Classen)
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