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Predictive Homeopathy und Epigenetik in der Analyse transferierter Traumen

Produktinformationen "Predictive Homeopathy und Epigenetik in der Analyse transferierter Traumen"

Matthias Strelow und Matthias Klünder, erfolgreiche Hamburger Homöopathen mit langjähriger Praxis, arbeiten schon seit vielen Jahren als Dozententeam eng zusammen, insbesondere in der Vermittlung der von ihnen präferierten homöopathischen Methodik, der Predictive Homeopathy nach Prafull Vijayakar (†).

Mit den Grundsätzen der Predictive Homeopathy wurde und wird ein Modell entwickelt, das nicht nur eine Anbindung an den aktuellen Forschungsstand der Epigenetik ermöglicht, sondern ganz praktische Vorteile für die Fallanalyse und Verlaufsbeurteilung bringt.

In diesem Workshop zeigen Strelow und Klünder, dass mit den Grundannahmen von Vijayakar (Miasmen als Immunreaktion, tri-miasmatische Materie medica, Keimblattmodell) viele theoretische Probleme gelöst werden können, die teilweise schon seit Jahrhunderten bestanden. Homöopathische Erkenntnisse lassen sich so mit der modernen Genetik und Epigenetik in Einklang bringen.

Die beiden Dozenten sind auch für "Homöopathen ohne Grenzen e. V." tätig und haben es schon von daher oft mit traumatischen Ursachen von Krankheiten zu tun. Dazu gehören auch "transferierte Traumen" als spezielle Belastungen, die bereits in der familiären Vorgeschichte des Patienten entstanden waren. Die Epigenetik bietet dafür ein mögliches Erklärungsmodell und kann zugleich das Verständnis für Patienten in der eigenen Praxis vertiefen.

Im ersten Teil erörtert Matthias Strelow, wie epigenetische Prägungen entstehen und sich im Lauf des Lebens aufgrund von Stressoren (insbesondere Traumata) sowie der persönlichen Lebensweise verändern können. Traumatische Erlebnisse werden nicht nur durch bestimmte Verhaltensweisen weitergegeben, sondern hinterlassen auch Spuren im Erbgut, die wiederum Krankheitsneigungen in den nachfolgenden Generationen begünstigen.

Während die Schulmedizin lediglich die Auswirkungen von Traumata bekämpfen kann, können wir als Homöopathen die Traumata selbst behandeln, mit jeweils passenden Arzneien. Die individuell unterschiedliche Resilienz gegenüber bestimmten Störungen und Stressoren ist hier besonders aufschlussreich, wie ein erster Beispielfall verdeutlicht. Ein echtes Similimum deckt nicht allein die Symptomatik ab, sondern auch die Reaktionsweise und die zugrunde liegende miasmatische Belastung.

Matthias Klünder betont im zweiten Teil des Vortrags die Wechselwirkung zwischen genetischen und Umweltfaktoren, zwischen Konstitution und Prägung und die Rolle von Traumata in diesem Gefüge. Dabei spielt die individuelle Empfindlichkeit eine zentrale Rolle: "Welcher Hammer trifft auf welches Material?" (Vijayakar). Wenn ein Mensch schon durch einen relativ kleinen Hammerschlag krank wird, sollten wir hellhörig werden. Bei der individuellen Empfindlichkeit und Reaktionsbereitschaft, die schon durch die Vorfahrenschaft vorgeprägt wird, ist auch das vorherrschende Miasma von Bedeutung. So führt das Miasmenmodell Vijayakars vom früheren Infektionsmodell weg, hin zu einem Reaktionsmodell.

Beim praktisch anamnestischen und fallanalytischen Umgang mit diesen Gegebenheiten ist die Hierarchie syphilitischer Einstiegspunkte zu beachten, wie an zwei ausführlichen Fallbeispielen deutlich wird: ein 20-jähriger Mann mit unklaren Schmerzzuständen, Angststörung und Depression, dessen Anamnese, Symptomatik und Familiengeschichte auf Ereignisse im Leben des Großvaters verweist. Im zweiten Fall leidet eine Frau unter Ekzemen im Augenbereich und unter Myom-Beschwerden. Auch hier spielt ein innerfamiliäres Muster offensichtlich die zentrale Rolle - das Thema "nicht zur Familie zu gehören" (Adoptivkinder).

Abschließend teilen Strelow und Klünder ihre Erfahrungen mit weiteren Arzneien, die bei bestimmten traumatischen Belastungen gehäuft in Frage kommen (z. B. Brom-Verbindungen bei Schuld und Verrat, Hyoscyamus bei missbrauchten Waisenkindern, Hypericum, Viburnum oder Ruta bei Abtreibung/Abort). Darüber hinaus geben sie hilfreiche Tipps zur Erkundung biographischer Themen, wenn sich eine traumatische Belastung andeutet.

Eine praxisnahe Einführung in die anamnestische und fallanalytische Herangehensweise der Predictive Homeopathy bei transferierten Traumata unter Einbeziehung möglicher epigenetischer Vorbelastungen.

Mit umfangreichem Seminarmaterial im PDF-Format!

Powerpoint-Präsentation (22 Folien) und Falldokumentation (24 Folien)

Sprache: Deutsch
Vortragstyp / Eignung: Kurzdarstellung (Einführung)
Autor/Referent*in: Klünder, Matthias, Strelow, Matthias
Schwierigkeitsgrad (Kenntnisniveau): 2 Homöopathie-Student (in Ausbildung), 3 Praxisanfänger, 4 Fortgeschrittener, 5 Meister/Experte
Gesamtlänge: 87:48
1. Wie können uns Genetik und Epigenetik bei der Behandlung transferierter Traumen helfen? (00:00)
2. Fall: Mädchen (7) / Epigenetik - eine kurze Einführung (09:34)
3. Wie entstehen und ändern sich epigenetische Prägungen? / Was bewirken epigenetische Faktoren? / Wie läuft eine Prägung ab? (15:29)
4. Resilienz bei "guten" Genen / Fortsetzung Fall: sykotisches Bild von Opium nach Vijayakar / Überlebende Familien - unterschiedliche Reaktionsarten (21:31)
5. Dr. Vijayakars Weitsicht: Das genetische Similimum / Die Zelle und ihr Genom (28:36)
6. Anamnestische Konsequenzen: Epigenetik / Individualisierung der Familiengeschichte (31:39)
7. Anamnestische Konsequenzen: Genetische Faktoren (37:52)
8. Matthias Klünder: Wechselwirkung zwischen genetischen und Umweltfaktoren / Konstitution und Prägung {3ff.} / Prägung durch Traumata {8} (40:24)
9. Der Hammer und das Material - unterschiedliche Empfindlichkeiten {10} / Reaktionsbereitschaft und epigenetische Faktoren der Vorfahrenschaft / Abhängigkeit der Reaktionsweise vom Miasma {10} / Vom Infektionsmodell zum Reaktionsmodell / Der Kipppunkt
{11} / §31 Organon {12} (45:56)
10. Hierarchie syphilitischer Einstiegspunkte {19} / Genetische Präsentation der DNA im Menschen {20} (51:22)
11. Fall Mann (20) mit unklaren Schmerzzuständen, Angststörung und Depression {Falldatei} (53:28)
12. Fall M20: Wie können wir ihn jetzt analysieren? {Falldatei S. 14} / Einordung der Hauptbeschwerde / Familiäre Krankengeschichte {Falldatei, 16} / Verschreibung: Stramonium C200 {23} / Wahnideen von Stramonium (60:20)
13. Fall Frau (41): Ekzeme an den Augen, Myome / Grundtrauer im Leben / Wahnidee, gehöre nicht zur Familie / Verschreibung: Platin / DD Pulsatilla (70:36)
14. Fall F41: Verlauf nach Platin / Weitere Follow-Ups / Arzneien mit Häufung bei epigenetischen Vorgeschichten / Beispiele (80:15)

Nummern in {Klammern}: Foliennummern der beigefügten Präsentation

 

Matthias Klünder

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Heilpraktiker Matthias Klünder praktiziert seit 1990 und ist Mitbegründer und Dozent der Schule der Homöopathie in Hamburg.

Der Referent ist ein registrierter Therapeut, Dozent und Supervisor nach den Kriterien der SHZ.

Seit vielen Jahren gibt er Seminare zur Predictive Homeopathy und Methodenvielfalt in der Homöopathie im deutschsprachigen Raum.

Seit 2006 beschäftigt sich Matthias Klünder intensiv mit Prafull Vijayakars Predictive Homeopathy.

Nähere Informationen über unseren Autor Matthias Klünder (Webseite): https://sdh-hamburg.de

Matthias Strelow

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Matthias Strelow arbeitet seit 1992 in eigener Praxis in einem Team von drei Homöopathen in Hamburg.

Er ist Mitbegründer der Schule der Homöopathie und machte 2011 seinen Abschluss als Master of Science in Homeopathy an der "University of Central Lancashire" (UC-LAN).

Matthias Strelow ist registrierter Therapeut, Dozent und Supervisor nach den Kriterien der Stiftung Homöopathie Zertifikat (SHZ) und engagiert sich seit langen Jahren international in Europa, Asien und Afrika.

Nähere Informationen über unseren Autor Matthias Strelow (Webseite): https://sdh-hamburg.de

MP-Download-Datei mit beigefügtem visuellen Material als PDF

Schmuck-/Coverbild
Die Wolfsburg in Mülheim/Ruhr © Steffen Schmitz (Carschten) / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 (DE), Free Art License (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%BClheim_an_der_Ruhr,_Wolfsburg,_2011-04_CN-02.jpg, Lizenz: CC BY SA 3.0de) Wir danken dem/der FotografIn herzlich für die Erlaubnis zur Nutzung dieses Bildes!
We thank the photographer very much for the permission to use this picture!

 

Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de

Produktabbildung
Digitales Produkt - keine Abbildung verfügbar. Die Abbildung oben links dient der symbolischen Dekoration dieser Seite

Produktform
Digitales Produkt: Eine/mehrere ZIP-Dateien als digitale(s) Paket zum Herunterladen via Email-Link / Kundenkonto. Die ZIP-Datei enthält alle zum Produkt gehörigen abspielbaren Medien (Format MP3 bei Audio oder MP4 bei Video), optional zusätzliche PDF-Dateien als visuelles Material, optional weitere TXT-Dateien oder andere marktübliche digitale Formate (Genaueres siehe Beschreibung unter "Details").

Angaben zur Produktsicherheit / Warnhinweise
Dieser Titel (Inhalt des Produkts) enthält fachkundliche Informationen für/über Heilberufe und heilkundliche Anwendungen, jedoch keine Werbung für bestimmte Heilmittel/-behandlungen. Er gibt ausschließlich die persönliche Meinung und subjektive Erfahrung des/der jeweiligen Autor*in*nen wieder. Keinesfalls können bestimmte Inhalte, insbesondere im Medium wiedergegebene Hinweise zu medizinischen Anwendungen (z. B. zur Einnahme bestimmer Arzneien) als konkreter Ratgeber oder gar Anleitung zur (Selbst-)Behandlung verstanden werden, insbesondere nicht von medizinischen Laien. Im Falle eines Behandlungsbedarfs halten Sie bitte Rücksprache mit professionellen Therapeut*innen, inbesondere Ihrem Hausarzt/Ärztin, um mögliche gesundheitliche Folgen und Schäden einer unprofessionellen Eigenanwendung zu vermeiden.

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